Helferkreis Asyl Ottobrunn / Hohenbrunn  

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Helferkreis Asyl Ottobrunn / Hohenbrunn (Dezember 2020)

Notebooks für Schüler und Auszubildende

Corona und in der Folge Home Schooling haben deutlich gezeigt: „ digital native“ ja – PC Kenntnisse oft nein.

Viele Flüchtlingsfamilien haben zwar Smartphones, aber kein Notebook, PC und Drucker. Die Jugendlichen streamen, chatten und surfen, aber die per Email zugesandten Arbeitsblätter ausfüllen, so ablegen, dass sie sie wiederfinden und zurückschicken, das waren neue Herausforderungen. Auf jeden Fall brauchten sie die nötige Hardware. Die Mittelschulen konnten keine Geräte ausleihen. Schon im Lockdown hat der Helferkreis begonnen, jeden Schüler der Mittelschulen, der sich bei uns gemeldet hat, mit einer entsprechenden Ausstattung zu versorgen. Dr. Michael Steinacker, IT-Experte des Helferkreises, bereitet seit Jahren gespendete Laptops wieder auf. So konnte er in kurzer Zeit 18 Laptops und 10 Drucker weitergeben. Die Geräte wurden von Privatleuten gespendet , u. a. von den Mitgliedern eines Kirchenchores, eingesammelt, fachmännisch von allen Datenbeständen gelöscht und wieder mit der notwendigen Software für den Einsatz aufbereitet.

Druckerpatronen und Speichererweiterungen wurden aus Spendengeldern besorgt.

Eine weitere Herausforderung war es, die notwendigen Erklärungen an die Kinder und Jugendlichen zu bringen. Die Unterkünfte durften nicht betreten werden, die Notebooks mussten vor Ort im Netz angemeldet werden, die ersten Schritte über den Gartenzaun oder im Treppenhaus erklärt werden. Alles hat gut geklappt!

Jetzt ist der Vorrat an gebrauchten Notebooks und Druckern erschöpft, und neue Schüler und Auszubildende haben wieder Bedarf.

Wenn Sie ein Notebook oder einen Drucker übrig haben, melden Sie sich bitte bei Herrn Steinacker unter Tel. 089 / 62 98 71 37 oder spenden@helferkreis-asyl.com

Helferkreis Asyl Ottobrunn / Hohenbrunn

("Gemeindeblatt Hohenbrunn", 12/2020, Seite 51)





Helferkreis Asyl Ottobrunn / Hohenbrunn (Dezember 2020)

Wie Christen und Muslime in Syrien Weihnachten feierten

Weihnachten ist in vielen Ländern der Welt ein sehr beliebtes Fest. Vor allem in der grauen und kalten Jahreszeit auf der Nordhalbkugel teilt sich das spirituelle Leuchten, wenn es von den Kirchen ausgehend auf Straßen und Plätzen in Schmuck, Glanz und Festlichkeit übersetzt wird, allen mit und übt nicht nur auf Christen Faszination aus. Zwei syrische Flüchtlinge erzählen, wie sie Weihnachten im Herkunftsland erlebt haben.

Rony ist Christ und gehört der assyrischen Kirche an. Die Assyrer sind die Ureinwohner im fruchtbaren Halbmond des Altertums, und Syrien ist das Land, das nach ihrer Kultur benannt ist. Rony kommt aus einem Dorf in der nordöstlichen Provinz Al Hasaka. Dort besaß jedes auch noch so kleine Dorf eine Kirche. Leider muss das in der Vergangenheit gesagt werden, denn die christlichen Dörfer sind während des Bürgerkriegs zerstört worden.

Weihnachten wird am 25. Dezember den ganzen Tag über gefeiert. Der 24. Dezember ist noch Fastentag, wobei die assyrischen Christen eine strenge Auffassung von der Regel haben und vom ersten Advent an 25 Tage lang fasten.

Heilige Woche zusammen feiern
Rony, der im Kirchenchor sang, war auch bei der Festvorbereitung aktiv. Die Kirche wurde innen und außen mit Licht und Schmuck versehen, wofür Spenden von Emigranten aus den USA eintrafen. Rony hatte die Aufgabe, den Weihnachtsbaum ganz ähnlich wie bei uns mit Lichtern, Figuren und Glocken zu schmücken. Um Mitternacht oder sehr früh am 25.12. fand die Messe, zu der sich alle Bewohner des Dorfes versammelten, statt.
Zu Hause wurde zu Weihnachten besonders gekocht: Ein traditionelles Gericht bestand aus Joghurt, gekochter Gerste und Lammfleisch in Brühe mit Thymian und Oregano gewürzt. Die Farbe Weiß steht symbolisch für Licht (Dekhwa), Freude und Glück. Frühstück, Mitttag- und Abendessen werden am 25. Dezember festlich und opulent begangen, Verwandte und Freunde machen den ganzen Tag über Besuche und gratulieren sich gegenseitig zu Christi Geburt. Je nach Altersgruppe sitzen die Familienmitglieder und ihre Gäste in verschiedenen Räumen. Aber auch Nicht-Christen, sunnitische Syrer und Kurden kommen von außerhalb, um mitzufeiern. Am zweiten Weihnachtsfeiertag und am dritten Tag werden Partys gefeiert, oft die gesamte heilige Woche lang, die Besucher bleiben zu Gast, es wird viel Musik gemacht und getanzt.

Weihnachten auf den Straßen
Rana kommt aus einer muslimischen Familie, die in Damaskus zu Hause war, und ist wie die meisten syrischen Muslime Sunnitin. In Damaskus zeigt sich, dass Weihnachten ein Fest ist, das auch die Muslime in seinen Bann schlägt. Die Straßen der City sind mit Lichtdekorationen geschmückt. Riesige geschmückte Christbäume stehen auf öffentlichen Plätzen. Wenn sie haushoch sind, bestehen sie aus Plastik. Aber auf den Balkons und in den privaten Wohnungen sind es Fichten oder Tannen genau wie bei uns. Die christlichen Kirchen haben lichtgeschmückte Fronten, etwa einen Verkündigungs-Engel in Neonsilhouette über dem Giebel. Papa Noel zeigt sich auf der Straße, verteilt Luftballons und lässt sich mit Kindern, die oft Glocken halten, fotografieren. Für Kinder bringt Papa Noel auch Geschenke, die sie am nächsten Morgen finden. Alle gehen in Restaurants, wo das Fest mit gutem Essen und Musik begangen wird. Weihnachten auf den Straßen ist aber noch schöner, meint Rana: „You see all the people happy“. Muslime besuchen gern christliche Freunde, um ein schönes Fest zu wünschen oder sie besuchen schön gelegene, christliche Wallfahrtsorte, wie Malula in der Nähe von Damaskus.

Rana studierte Zahnmedizin in Aleppo. Im christlichen Stadtviertel hatte Rana eine gute Freundin, die der katholisch-orthodoxen Kirche angehört. Mit ihr verbrachte sie die Freizeit. Das Wochenende in Syrien ist zwar muslimisch definiert, die religiösen Ruhetage sind also freitags und samstags, aber in Gebieten mit christlicher Bevölkerung sind die Geschäfte am Sonntag geschlossen. Rana besuchte zu Weihnachten die Familie ihrer Freundin in deren Heimatdorf und auch Silvester und Neujahr waren sie zusammen. Und die Gemeinsamkeit funktioniert auch anders herum. So beging die Freundin in Aleppo mit Rana auch Ramadan. „Was, sie wartete mit Essen und Trinken während ihres Arbeitstags am Flughafen tatsächlich bis abends“, fragte ich erstaunt. „Ja“, sagte Rana, „meine Freundin fand, das täte ihr gut, um ein bisschen abzunehmen“. Abends kochten sie dann zusammen und aßen vorschriftsmäßig nach Sonnenuntergang.

Das ethnische und religiöse Zusammenleben in Syrien sei vor allem in den Städten gut gewesen, ehe im Bürgerkrieg politisch Differenzen geschürt worden seien, erklärt Rana. Hier in Deutschland könne man das gegenseitige Verständnis, Treffen und Feiern über kulturelle und religiöse Grenzen hinweg zum Glück fortführen. In diesem Sinne wünscht der Helferkreis Ottobrunn/Hohenbrunn allen Leser*innen des Gemeindejournals „Mein Ottobrunn“ frohe Weihnachten und ein friedliches und gutes Neues Jahr.

Heidi Maurer und Claudia Bernardoni, Helferkreis Asyl Ottobrunn / Hohenbrunn

(„Mein Ottobrunn“, 12/2020, Seite 18)





Helferkreis Asyl Ottobrunn / Hohenbrunn (November 2020)

Neu: Migrationsberatung mit Sprechstunden in Ottobrunn – für erwachsene Zuwanderer, für junge Flüchtlinge und Migranten

An drei Tagen in der Woche gibt es seit August eine AWO-Beratungsstelle für anerkannte Flüchtlinge, aber auch für ausländische Arbeitnehmer und ihre Familien. Der Helferkreis hat die Beratungsstelle besucht. Das helle, kleine Büro, in dem María Gómez Salas die Ratsuchenden empfängt, liegt im Erdgeschoss gleich neben dem Eingang. Frau Gómez bietet Beratung, Hilfe bei Formularen und Kontakt zu Behörden, Institutionen, Arbeitgebern an, in den wesentlichen Integrationsbereichen von Leistungsbezugsfragen über Gesundheit bis Ausbildung und Arbeit.
María Gómez Salas hat in Spanien studiert, ist anerkannte Sozialpädagogin und spricht drei Sprachen: Deutsch, Spanisch und Englisch. Bei einem Erasmus-Studienaufenthalt hat sie sich für Deutschland entschieden und arbeitete seit 2015 zunächst mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und seit 2019 in der Migrationsberatung in Haar und Planegg, wo sie auch weiterhin zwei Wochentage, u.a. als Dolmetscherin für spanisch sprechende Migranten, tätig ist.


Ort: Ottobrunn, Putzbrunner Str. 52 (Eingang Joseph-Seliger-Straße)
Montag: 9:00 bis 13:00 Uhr,
Mittwoch und Freitag 9:00 bis 18:00 Uhr.
Terminvereinbarung unter Tel. 0176 16720915.

Für junge Flüchtlinge und Migranten (12 bis 27 Jahre) arbeitet der AWO Jugendmigrationsdienst mit Karin Kickner jeweils donnerstags am gleichen Ort. Terminvereinbarung unter Tel. 0157 75351031.
Der Helferkreis wünscht beiden bei der Arbeit in unseren Gemeinden viel Erfolg!
Claudia Bernardoni, Helferkreis Asyl Ottobrunn / Hohenbrunn

("Gemeindeblatt Hohenbrunn", 11/2020, Seite 52)





Weihnachten 2020


Spenden für die Arbeit des Helferkreises Asyl Ottobrunn / Hohenbrunn

Der Helferkreis Asyl hat die zu uns geflüchteten Menschen auch in den vergangenen Corona-Monaten in vielen Einzelfall-Aktionen weiter begleitet und unterstützt. Besonders erwähnen möchten wir die Übergabe von gespendeten Notebooks und Druckern, Umzugshilfen, Notfall-Hilfen bei Verlust von Arbeitsplätzen, Bezuschussung von Führerscheinen oder Kurskosten zur Verbesserung der beruflichen Perspektiven.
Wenn Sie die Flüchtlinge mit Spenden unterstützen möchten, geben wir Ihnen dazu einige Hinweise:

Geldspenden:
gerne auf das Spendenkonto des Helferkreises Asyl Ottobrunn / Hohenbrunn. Diese werden für den individuellen Bedarf der Flüchtlinge, die von unserem Helferkreis begleitet werden, verwendet.


Kath. Kirchenstiftung St. Stephan Putzbrunn
Kreissparkasse München Starnberg
IBAN: IBAN: DE 25 7025 0150 0029 4231 91
BIC: BYLADEM1KMS
Stichwort "Asylhilfe Ottobrunn/Hohenbrunn"



Sachspenden:
  • Laptops, Drucker, Smartphones etc.
      an den Helferkreis Asyl Ottobrunn / Hohenbrunn, E-Mail: spenden@helferkreis-asyl.com
  • Kleidung, Geschirr, Wäsche
      an die AWO-Klawotte, Ottobrunn, Alte Landstraße 5
  • Kinderkleidung, Spielsachen, Bücher, CDs
       an die AWO-Kinderklawotte, Ottobrunn, Putzbrunner Straße 52
  • Möbel
      an die AWO-Rumpelkammer, E-Mail: awo-rumpelkammer@awo-nbh.de
  • Elektro-Großgeräte
       an die Mobile Caritas Werkstatt, E-Mail: fwz-ottobrunn@caritasmuenchen.de
  • gute Fahrräder, Kinderfahrräder
       an die Caritas Radl-Werkstatt, Arastraße 2, Neubiberg, Gebäude F, jeden Donnerstag 16 - 18 Uhr

Lebensmittel-Spenden für den Caritas Tisch Ottobrunn:
Corona-bedingt ist die Ausgabe am Freitag derzeit geschlossen. Geldspenden für Lebensmittelgutscheine können überwiesen werden. Information bitte direkt im Caritas Zentrum Ottobrunn erfragen.






Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für den Nahen und Mittleren Osten (2020)

Basiswissen Islam: solide Erklärungen der Islamwissenschaft


Eine Vortragsreihe für die breite Bevölkerung: egal, ob christlichen, atheistischen, buddhistischen, jüdischen, muslimischen oder anderen Glaubens, für Handwerkerinnen und Handwerker ebenso wie für Akademiker und Akademikerinnen, für Bayerinnen und Bayern wie für Zugereiste, Schüler, Schülerinnen und Lehrkräfte..

In Europa glauben heute fast alle, dass ...

...    alle Musliminnen und Muslime grundsätzlich das Bekenntnis "Es gibt keinen Gott ausser Gott und Mohammed ist sein Prophet" teilen.
...    der Koran der Bibel sehr ähnlich ist.
...    die heutigen Araber und Araberinnen aus der Arabischen Halbinsel stammen.
...    der Islam mit Gewalt (oder: durch Missionierung) verbreitet worden ist.
...    Islamisten und Islamistinnen besonders gewaltbereit sind.
...    Schleier in der Islamischen Welt nur von Frauen getragen werden.
...    der "Islamische Staat" als religiöse Bewegung entstanden ist.

Aber: alle diese Aussagen sind falsch! Von der Wissenschaft wurden sie nie ernsthaft vertreten: unsere Studierenden lernen das im ersten Studienjahr! Solche weit verbreiteten, aber ganz unsinnigen Grundannahmen führen dazu, dass wir der Islamischen Welt heute meist entweder übertrieben freundlich oder übertrieben unfreundlich entgegentreten. Dabei hat die Islamwissenschaft zu diesen (und vielen anderen) Fragen ein ganz unstrittiges, solides und leicht zugängliches Wissen!

Mit unserer Vortragsreihe wollen wir dazu beitragen, die Islamische Welt so nüchtern zu betrachten und zu bewerten, wie wir dies mit anderen Weltgegenden schon lange tun.

Die Vorträge werden aufgezeichnet und stehen etwa eine Woche später online zur Verfügung: Basiswissen Islam 2016 (1-7): Basiswissen Islam 2017 (8-13): Basiswissen Islam 2018 (14-19): Basiswissen Islam 2019 (20-26):

Basiswissen Islam 2020 (27-31):

Die Vorträge finden dienstags um 18:15 Uhr online über Zoom statt

Die Vorträge finden online über Zoom statt, ohne vorherige Anmeldung. Wenn Sie Zoom nicht installiert haben oder nicht installieren wollen, öffnen Sie den Link, antworten Sie auf "zoom.us.app öffnen?" mit Abbrechen und wählen Sie die Option "Mit Ihrem Browser anmelden". Direkt aus Zoom: Meeting-ID: 918 2919 3752; Kenncode: 917230. Mac-Benutzer verwenden nicht Firefox, sondern einen anderen Browser.

Zoom-Link: https://lmu-munich.zoom.us/j/91829193752?pwd=bTkxVjVqQ3U3VlhpaXF6ak03eit3dz09


10.11.2020       Basiswissen Islam 27 - Jemenitische(s) Juden(tum) und Migration: klassische und andere Narrative
Dr. Kerstin Hünefeld (Hebräische Universität, Jerusalem)

„Operation fliegender Teppich“ ist einer der ersten Treffer, wenn man Google zu den Stichworten: Juden, Jemen und Migration befragt. Auch vom kompletten „Exodus“ der jemenitischen Juden „auf Adlerflügeln“, oder gar ihrer „Flucht“ in den 1948 gegründeten Staat Israel während der frühen 1950er Jahre ist im Internet zu lesen. Gleichzeitig fällt auf, dass bis heute immer mal wieder Medienberichte erscheinen, die sich der Migration der „wirklich letzten Juden“ aus dem Jemen widmen, was Fragen darüber aufwirft, warum man vorher den Eindruck gewonnen hat, dass es dort
a) schon lange keine Juden mehr gibt und
b) alle jemenitischen Juden nach Israel migriert seien.

In meinem Vortrag möchte ich mit Ihnen erkunden, was es mit diesem Hauptnarrativ auf sich hat, und darüber hinaus Einblicke in weitere Zusammenhänge geben, in denen die Migration oder Nicht-Migration von jemenitischen Juden eine Rolle spielt. Darunter auch solche, die vielmehr mit muslimisch-jemenitischen Diskursen als den jemenitischen Juden selbst zu tun haben, oder was Ausprägungen jüdischen Lebens betrifft, in ganz andere Richtungen gehen, als sie im Jemen selbst vertreten waren, als dort sehr viel mehr Jüdinnen und Juden lebten als heute. Wussten Sie zum Beispiel, dass der Jemen das einzige Land ist, in dem es außerhalb des antiken Israels ein jüdisches Königreich gab? Oder einige Jüdinnen und Juden, die selbst noch im Jemen aufgewachsen sind in ihrem heutigen Alltag vor allem Jiddisch sprechen?

Dr. Kerstin Hünefeld ist Mitglied der Martin Buber Society of Fellows in the Humanities and Social Sciences an der hebräischen Universität in Jerusalem.

17.11.2020 Basiswissen Islam 28 - Zucker, Milch und Feuer: wie die Parsis (Zarathushtrier) nach Indien kamen und was sie darüber erzählen
Dr. Michael Stausberg (Universität Bergen)

Die Religion Zarathushtras, auch als Zoroastrismus bekannt, war bis in frühislamische Zeit die dominante religiöse Tradition im iranischen Kulturraum. Als Reaktion auf die Islamisierung Irans etablierten sich an der indischen Westküste, in Gujarat, kleinere zoroastrische Gemeinden. In Indien sind die Zarathushtrier als Parsen (Parsis) bekannt.

Dieser Vortrag soll die Etablierung der Parsi-Siedlungen beleuchten. Dabei geht es einerseits um historische Ereignisse und Konstellationen, andererseits um die Identitätsbildung der Parsis, wie sie mit Hilfe von historischen Erzählungen konstruiert wird. Im Vortrag werden wir uns die Erzählung von Sanjān eines zoroastrischen Priesters aus dem Jahre 1599 näher anschauen, die ein bemerkenswertes Szenario von Assimilation und Retention entwirft.

24.11.2020 Basiswissen Islam 29 - Bilder zirkulieren schnell, Menschen migrieren langsam. Der Jemen in Zeiten von Drohnentechnologie
Dr. Bettina Gräf (LMU, München)

Vieles ist anders in dieser Pandemie. Was vorerst gleich bleibt, ist der militärische Einsatz von Drohnentechnologie, um als Terroristen identifizierte Menschen zu überwachen und zu töten. Mein Vortrag wird in die Thematik am Beispiel der Drohneneinsätze im Jemen einführen. Des weiteren werde ich aus kulturwissenschaftlicher Perspektive über den Zusammenhang von Technologie, Migration und Medien sprechen und die Rolle von Bild- und Tonaufnahmen beleuchten.

08.12.2020 Basiswissen Islam 30 - Die armenische Diaspora: Geschichte und Gegenwart einer ‘entsetzten’ Gemeinschaft
Dr. Mihran Dabag (Universität Bochum)

Zusammenfassung folgt.

15.12.2020 Basiswissen Islam 31 - Epidemien in der islamischen Welt des Mittelalters: wie die Erben des Hippokrates mit ansteckenden Krankheiten umgingen
Dr. Peter Pormann (Universität Manchester)

Zusammenfassung folgt.


Organisation: LMU München, Institut für den Nahen und Mittleren Osten, Lehrstuhl für Arabistik und Islamwissenschaft und Gesellschaft der Freunde islamischer Kunst und Kultur e.V., München




Helferkreis Asyl Ottobrun/Hohenbrunn: Nachruf (März 2020)

Oscar Wagner

Oscar Wagner war ein Mensch, der bedingungslos geholfen hat. Seit Winter 2012 hatte er Kontakt zum Helferkreis Asyl, im Januar 2013 wurde er mit 80 Jahren Mitglied. Egal wie die Situation war: Oscar blieb immer ruhig und freundlich, war bescheiden und hielt sich im Hintergrund. Eine fehlende gemeinsame Sprache war kein Hindernis für ihn, er verständigte sich mit dem Herzen und über das Tun.
Über die Caritas Radlwerkstatt versorgte er die ersten Flüchtlinge in der Joseph-Seliger-Siedlung mit Fahrrädern und war dabei immer bedacht, auch Infos über Verkehrsregeln oder Helme mitzugeben. Beim ersten Radltraining 2013 für 20 Flüchtlingskinder, das damals noch die Ottobrunner Polizei durchgeführt hat, schraubte Oscar zwei Stunden lang an den Rädern, bis sie verkehrstüchtig waren, und das in winterlicher Kälte. Wo ist er die ersten Jahre nicht überall herumgefahren, um gebrauchte Fahrräder abzuholen; der Bedarf war enorm. Auch Roller, Kinderräder, Kinderwägen, Radlanhänger und sogar ein E-Bike konnte er besorgen, reparieren und »passgenau« übergeben. Wie dankbar waren die Flüchtlinge, als Oscar mit gebrauchten Fernsehern und Antennenanschlüssen in den zahlreichen dezentralen Unterkünften das Einleben in Deutschland unterstützt hat. Er baute Treppengitter und Gartenzäune, damit Kleinkinder in den Unterkünften gefahrlos spielen konnten und nahm damit den Müttern Sorgen ab. Er half auch bei Umzügen, beim Aufbau von gebrauchten Möbeln und beim Einbau von Küchen. Wir vom Helferkreis Asyl sind dankbar, dass Oscar bei uns war, wir sind dankbar, für die Stunden, die wir mit Oscar feiern konnten und wir sind dankbar, dass Oscar zu Hause sterben durfte.

Heidi Maurer, Helferkreis Asyl Ottobrunn/Hohenbrunn

(„Mein Ottobrunn“, 04/2020, Seite 14)





Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für den Nahen und Mittleren Osten (2019) (Flyer)

Basiswissen Islam: solide Erklärungen der Islamwissenschaft


Eine Vortragsreihe für die breite Bevölkerung: egal, ob christlichen, atheistischen, buddhistischen, jüdischen, muslimischen oder anderen Glaubens, für Handwerkerinnen und Handwerker ebenso wie für Akademiker und Akademikerinnen, für Bayerinnen und Bayern wie für Zugereiste, Schüler, Schülerinnen und Lehrkräfte..

In Europa glauben heute fast alle, dass ...

...    alle Musliminnen und Muslime grundsätzlich das Bekenntnis "Es gibt keinen Gott ausser Gott und Mohammed ist sein Prophet" teilen.
...    der Koran der Bibel sehr ähnlich ist.
...    die heutigen Araber und Araberinnen aus der Arabischen Halbinsel stammen.
...    der Islam mit Gewalt (oder: durch Missionierung) verbreitet worden ist.
...    Islamisten und Islamistinnen besonders gewaltbereit sind.
...    Schleier in der Islamischen Welt nur von Frauen getragen werden.
...    der "Islamische Staat" als religiöse Bewegung entstanden ist.

Aber: alle diese Aussagen sind falsch! Von der Wissenschaft wurden sie nie ernsthaft vertreten: unsere Studierenden lernen das im ersten Studienjahr! Solche weit verbreiteten, aber ganz unsinnigen Grundannahmen führen dazu, dass wir der Islamischen Welt heute meist entweder übertrieben freundlich oder übertrieben unfreundlich entgegentreten. Dabei hat die Islamwissenschaft zu diesen (und vielen anderen) Fragen ein ganz unstrittiges, solides und leicht zugängliches Wissen!

Mit unserer Vortragsreihe wollen wir dazu beitragen, die Islamische Welt so nüchtern zu betrachten und zu bewerten, wie wir dies mit anderen Weltgegenden schon lange tun.

Basiswissen Islam 2019 (20-26):

Die Vorträge finden dienstags um 18:15 Uhr im Hörsaal B201 des Hauptgebäudes der LMU statt;

22.10.2019       Basiswissen Islam 20 - Palästina, Israel und wir
Prof. Dr. Andreas Kaplony (LMU München)

Einleitend betrachten wir die Vorannahmen, die unsere Wahrnehmung von Palästina/Israel prägen. Dann betrachten wir die neun Teile des Landes und die langfristige Entwicklung hin zur heutigen Zerrissenheit. Wir schliessen mit zwei grundsätzlichen Empfehlungen. Ziel der Vorlesung ist es, in einer hitzigen Debatte ganz unaufgeregt einige wenige unbestrittene Grundlinien in Erinnerung zu rufen.

Andreas Kaplony hat den Lehrstuhl für Arabistik und Islamwissenschaft an der LMU München inne. Er forscht und lehrt auch zur Geschichte Palästinas.

29.10.2019 Basiswissen Islam 21 - Der Krieg in Syrien aus der Sicht von syrischen und palästinensischen Vertretern medizinischer Berufe
Prof. Dr. Annabelle Böttcher (Universität Süd Dänemark, Odense)

Der Krieg in Syrien zeichnet sich durch vorsätzliche Gewalt an Vertretern medizinischer Berufe und medizinischer Infrastruktur aus, vor allem durch das syrische Regime, Russland und den Islamischen Staat (IS). Von 2011 bis 2018 ereigneten sich mehr als 550 Bombardierungen von 350 Krankenhäusern und medizinischer Infrastruktur in Syrien. Mehr als die Hälfte der 891 Tötungen von medizinischen Personal war das Resultat gezielter Bombardierung oder Beschuß. Bei einigen dieser Angriffe wurden chemische Waffen eingesetzt. Medizinische Versorgung wurde vom syrischen Regime kriminalisiert, Studenten und Vertreter medizinischer Berufe verhaftet, gefoltert und getötet. Mobilität wurde zunehmend durch die Kämpfe, sich ständig verschiebende Frontlinien, und den Zustrom von bewaffneten nichtstaatlichen Akteuren, unter ihnen religiös motivierte sunnitische und schiitische Jihadisten und die Aufteilungen des syrischen Territoriums eingeschränkt. Dies beeinträchtigte auch die Logistik der medizinischen Versorgung, vor allem in belagerten Gebieten wie beispielsweise Douma bei Damaskus oder Teilen der Homser Innenstadt.
Am Beispiel der Erinnerungen und Erfahrungen einer ausgewählten Gruppe von syrischen und palästinensischen Medizinern, Zahnärzten und Apothekern aus Syrien soll der Ausbruch des Krieges und seine Auswirkungen auf ihr privates und berufliches Leben bis zum Beginn ihrer Flucht nach Deutschland illustriert werden.

05.11.2019 Basiswissen Islam 22 - Der Krieg im Jemen und die ungelöste Südfrage
Dr. Anne-Linda Amira Augustin (Europäische Auslandsvertretung des Südübergangsrates, Berlin)

Der Krieg im Jemen wird allzu oft vereinfacht und ohne Darstellung der komplexen Verflechtungen und Hintergründe als ein Konflikt zwischen der Hadi-Regierung und den Houthis oder als Stellvertreterkrieg zwischen Saudi-Arabien und dem Iran dargestellt und analysiert. Die sogenannte „Südfrage“, d.h. die Missstände im Südjemen, die auf die Marginalisierung der südjemenitischen Bevölkerung seit der Jemenitischen Einheit von 1990 und dem darauffolgenden Krieg von 1994 beruhen, wird von Diplomaten, politischen Entscheidungsträgern, Wissenschaftlern und den Medien wenig beachtet und daher auch oftmals übersehen. Jedoch wird die Südfrage mit ihren Forderungen nach Wiederherstellung eines unabhängigen Staates auf dem Territorium der ehemaligen Volksdemokratischen Republik Jemen einen entscheidenden Einfluss auf die Zukunft der Republik Jemen haben.
Der Vortrag wird sich der Entstehung der südjemenitischen Unabhängigkeitsbewegung, der „Südbewegung“, die im Jahr 2007 mit ersten Demonstrationen auf sich aufmerksam machte, sowie der heutigen Situation im Südjemen angesichts des Krieges widmen. Dabei wird eine Vielzahl von Akteuren dargestellt und deren Einfluss auf den Krieg und auf sein mögliches Ende diskutiert.

Anne-Linda Amira Augustin ist Referentin in der Europäischen Auslandsvertretung des Südübergangsrates in Berlin. Sie arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsnetzwerk „Re-Konfigurationen. Geschichte, Erinnerung und Transformationsprozesse im Nahen Osten und Nordafrika” am Centrum für Nah- und Mitteloststudien der Philipps-Universität Marburg. Dort forschte sie im und zum Südjemen und schloss 2018 ihre Doktorarbeit in Soziologie und Nahostwissenschaft zu intergenerationalem Widerstand in der Südbewegung ab. Sie hat zahlreiche Buch- und Zeitschriftenartikel zur Südbewegung und den Unabhängigkeitsbestrebungen im Südjemen veröffentlicht.

12.11.2019 Basiswissen Islam 23 - Die Kurdenfrage im historischen Kontext: zwischen Selbstbestimmung und Revolutionsromantik
Dr. Walter Posch (Institut für Friedenssicherung und Konfliktmanagement (BLMVS) der Landesverteidigungsakademie, Wien)

Kaum ein Konflikt der Gegenwart beschäftigt so sehr die Gemüter wie die Kurdenfrage. Und kaum ein Konflikt wird dermaßen missverstanden. Das beginnt mit der Frage wer denn die Kurden eigentlich sind und wer legitimer Weise für sie sprechen darf. Im letzten Jahrzehnt fand zudem eine wichtige aber von den politischen Eliten weitgehend ignorierte Bedeutungsverschiebung der Kurdenfrage statt: sie ist, ob man es in Mitteleuropa nun wahrhaben will oder nicht, auch eine innenpolitische Frage geworden.

19.11.2019 Basiswissen Islam 24 - Sunniten und Schiiten und der Mythos vom ewigen Konflikt
Dr. Teresa Bernheimer (LMU München)

Immer wieder berichten die Medien von heftigen Konflikten zwischen Sunniten und Schiiten, den beiden größten Gruppierungen des Islam: im Libanon, in Syrien, Iraq und Jemen, verlaufen Auseinandersetzungen anscheinend entlang konfessioneller Linien. Sind diese tatsächlich religiös bedingt, also die Folge einer Uneinigkeit nach dem Tod des Propheten Muhammad (st. 632) über die Zukunft der jungen islamischen Gemeinschaft?

26.11.2019 Basiswissen Islam 25 - Feindbild Islam. Woher kommt es? Was bewirkt es? Wie kann damit umgegangen werden?
Dr. Farid Hafez (Universität Salzburg)

Dieser Vortrag thematisiert unterschiedliche wissenschaftstheoretische Zugänge in der Islamophobieforschung und diskutiert die Bedeutung von anti-muslimischem Rassismus im Zusammenhang in einem Weltsystem, das von postkolonialen Verhältnissen geprägt ist. Dabei werden auch Fallbeispiele aus europäischen Nationalstaaten im Zusammenhang mit sogenannten Islam-Debatten diskutiert.

03.12.2019 Basiswissen Islam 26 - Quietismus, Messias, Apokalypse und Konfliktlinen im Iran
Dr. phil. Heidi Walcher (LMU München)

Zusammenfassung folgt.

Organisation: LMU München, Institut für den Nahen und Mittleren Osten, Lehrstuhl für Arabistik und Islamwissenschaft und Gesellschaft der Freunde islamischer Kunst und Kultur e.V., München





Performance, Lesung und Konzert mit Rapper Roger Rekless (Flyer)

Ein Neger darf nicht neben mir sitzen



Veranstalter:    Gemeinde Neubiberg/Bibliothek, vhs SüdOst
Ort:     Grundschule Neubiberg, Aula
Rathausplatz 9, 85579 Neubiberg
Termin:    Donnerstag, 24.10.2019, ab 19:30 Uhr
Eintritt: AK 12 Euro, VVK/Erm. 10 Euro, MMB 6 Euro, bis 18 Jahre kostenfrei

David Mayonga, der auch als Rapper Roger Rekless auf der Bühne steht, sieht sich in erster Linie als Bayer. Er ist in Markt Schwaben bei München aufgewachsen und spricht Dialekt. Trotzdem wird er schon am ersten Tag im Kindergarten auf Grund seiner Hautfarbe zurückgewiesen: „Nein, ein Neger darf nicht neben mir sitzen.“ Bis heute begleiten ihn rassistische Anfeindungen. Die Polizei durchsucht sein Auto, beim Einkaufen wird er mit „Was du wollen?“ begrüßt.
2018, als Rekless vor tausenden Menschen auf dem Königsplatz auftrat, die gegen den Rechtsruck in der Gesellschaft demonstrierten, war klar: Hier muss mehr getan werden. Gemeinsam mit dem Journalisten Nils Frenzel fing er an, an seinem ersten Buch zu arbeiten. Darin geht er der Frage nach, warum wir Menschen solch eine Angst vor dem Anderssein haben. Warum wir im Alltag diskriminieren und was wir tun können, um dem weniger Raum zu geben. Angereichert mit vielen persönlichen Erlebnissen ist das Buch ein Appell gegen Angst, Vorverurteilung und für eine Gesellschaft, in der wir Menschen danach beurteilen, wer sie sind und nicht, wie sie aussehen.
David Mayonga ist Musiker, Produzent und Autor. Für den Bayerischen Rundfunk moderiert er auf PULS und Bayern 3. Als studierter Sozialpädagoge ist er im Auftrag des Goethe-Instituts in der internationalen Jugendarbeit tätig. Bei seiner Lesung wird Rekless alias David Mayonga von zwei Musikerkollegen auf den Drums und am Klavier begleitet.
Vorverkauf: Gemeindebibliothek, Buchhandlung Lentner, vhs-Infozentrum, München Ticket, Info-Tel. 089/600 12-922



1. Gesamtbayerischer Asylgipfel am 3.10.2018 in München

Am 3.Oktober fand der 1. Gesamtbayerischer Asylgipfel der Helferkreise in München in der Benediktinerabtei St. Bonifaz in der Karlstraße 34 statt. Auf dem Asylgipfel wurden diese Handlungsempfehlungen an die neue Bayerische Staatsregierung erarbeitet.
Weitere Information (Programm, Berichte in der Presse) finden Sie hier Information zu den Vernetzungstreffen der Helfer- und Unterstützerkreise in Oberbayern finden Sie hier.





Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für den Nahen und Mittleren Osten (2018)

Basiswissen Islam: solide Erklärungen der Islamwissenschaft


Eine Vortragsreihe für die breite Bevölkerung: Christen, Atheisten, Buddhisten, Juden, Muslime usw., Handwerker und Akademiker, Bayern und Zugereiste, Schüler und Lehrer.

In Europa glauben heute fast alle, dass ...

...    die Muslime grundsätzlich das Bekenntnis "Es gibt keinen Gott ausser Gott und Mohammed ist sein Prophet" teilen.
...    der Koran der Bibel sehr ähnlich ist.
...    die heutigen Araber aus der Arabischen Halbinsel stammen.
...    der Islam mit Gewalt (oder: mit Mission) verbreitet worden ist.
...    Islamisten besonders gewaltbereit sind.
...    Schleier in der Islamischen Welt nur von Frauen getragen werden.
...    der "Islamische Staat" als religiöse Bewegung entstanden ist.

Aber: alle diese Aussagen sind falsch! Von der Wissenschaft wurden sie nie ernsthaft vertreten: unsere Studierenden lernen das im ersten Studienjahr! Solche weit verbreiteten, aber ganz unsinnigen Grundannahmen führen dazu, dass wir der Islamischen Welt heute meist entweder übertrieben freundlich oder übertrieben unfreundlich entgegentreten. Dabei hat die Islamwissenschaft zu diesen (und vielen anderen) Fragen ein ganz unstrittiges, solides und leicht zugängliches Wissen!

Mit unserer Vortragsreihe wollen wir dazu beitragen, die Islamische Welt so nüchtern zu betrachten und zu bewerten, wie wir dies mit anderen Weltgegenden schon lange tun.

Basiswissen Islam 2018 (14-19):

Die Vorträge finden dienstags um 19:15 Uhr im Hörsaal B201 des Hauptgebäudes der LMU statt;

23.10.2018       Basiswissen Islam 14 - Ramadan und andere islamische Feste: ein Überblick
Prof. Dr. Andreas Kaplony (LMU München)

Nach einigen einleitenden Gedanken zur dritten Staffel der Vortragsreihe konzentrieren wir uns auf den Ramadan, den ganz besonderen Monat der Selbstbeschränkung und der Gemeinschaft.
30.10.2018 Basiswissen Islam 15 - Das islamische Grundgebot der solidarischen Mildtätigkeit und seine politischen, sozialen und ökonomischen Verwendungen
Prof. Dr. Christoph Neumann (LMU München)

Eines der fünf Grundgebote des Islam ist die milde Gabe, zakat. Sie ist die Wurzel verschiedener Steuern, die in islamischen Gemeinwesen erhoben werden.
06.11.2018 Basiswissen Islam 16 - Das Bekenntnis zum einen und einzigen Gott
Prof. emer. Dr. Peter Antes (Universität Hannover)

Die öffentliche Diskussion in Deutschland vermittelt nicht selten den Eindruck, als handele es sich beim Islam um eine völlig andere Kultur, die nichts mit der jüdisch-christlichen zu tun habe. Die Muslime sehen dies ganz anders. Für sie ist der Koran die Fortführung und Vollendung der biblischen Offenbarung.
13.11.2018 Basiswissen Islam 17 - Die islamische Pilgerfahrt als äußere und innere Rückkehrreise
Dr. Sabrina Sohbi (LMU München)

Der Muslim ist verpflichtet fünf Mal am Tag das rituelle Gebet zu verrichten. Dabei wendet er sich immer nach Mekka, das Ziel der Pilgerreise, die er einmal in seinem Leben durchführen sollte.
Der Dschihad, die Anstrengung auf dem Weg Gottes, wird von manchen Interpreten als die sechste Säule des Islam bezeichnet. In diesem Vortrag werden wir sowohl der Entwicklung des Konzepts und seinen praktischen Anwendungen in der Vormoderne nachgehen als auch dessen Bedeutung in der Moderne ausleuchten.
20.11.2018 Basiswissen Islam 18 - Dschihad: Heiliger Krieg oder Mittel, die Welt vom Übel zu befreien ?
Dr. Bettina Gräf (LMU München)

Der Dschihad, die Anstrengung auf dem Weg Gottes, wird von manchen Interpreten als die sechste Säule des Islam bezeichnet. In diesem Vortrag werden wir sowohl der Entwicklung des Konzepts und seinen praktischen Anwendungen in der Vormoderne nachgehen als auch dessen Bedeutung in der Moderne ausleuchten.
27.11.2018 Basiswissen Islam 19 - Gott und andere jenseitige Adressaten: Beten als Sprechen zum Jenseits
Dr. Urs Gösken (Universität Zürich)

Beten kann als eine besondere Form des Sprechens angesehen werden. Eine bedeutende Besonderheit ist, dass es sich beim Gegenüber dieses Sprechens um Gott handelt. Im Islam kommt dem Beten als Form der Kommunikation von Mensch zu Gott vielleicht noch eine erhöhte Bedeutung dadurch zu, dass auch der Gottesdienst nicht wie im Christentum in einer Messe, sondern eigentlich auch nur in Gebet besteht.

Organisation: LMU München, Institut für den Nahen und Mittleren Osten, Lehrstuhl für Arabistik und Islamwissenschaft und Gesellschaft der Freunde islamischer Kunst und Kultur e.V., München



Sinnlos zerrissen und über den Erdball zerstreut - Texte von Flüchtlingen aus acht Jahrzehnten


Benefizkonzert mit Lesung für den Helferkreis Asyl Ottobrunn/Hohenbrunn (Flyer)

Veranstalter:    Volkshochschule Süd-Ost im Landkreis München
Ort:     Wolf-Ferrari-Haus, Ratssaal (OG)
Rathausplatz 2, 85521 Ottobrunn
Termin:    Freitag, 19.10.2018, 19:30 - 21:30 Uhr
Eintritt: 9,00 € / 10,00 €


Schauspielerin Ursula Erber trägt im Rahmen einer musikalischen Lesung bewegende Texte aus acht Jahrzehnten vor, die Flucht, Vertreibung und Exil thematisieren. Darunter befinden sich Autoren wie Ödön von Horváth, Bert Brecht oder Alfred Polgar, die das Exil nach 1933 erlebten, sowie Autoren, die sich mit persönlichen Erlebnissen der vergangenen Jahre auseinandersetzen.

Musikalisch begleitet wird die Lesung durch das Ensemble Youkali. Es interpretiert Musikstücke unterschiedlichster Stilrichtungen und Herkunft, die die Stimmung von Text zu Text tragen. Die Spanne reicht von Klezmer über Astor Piazzolla hin zu Bearbeitungen von Claude Debussy und Dmitri Schostakowitsch.

Ursula Erber ist gebürtige Münchnerin und wuchs in Obermenzing in einem künstlerisch geprägten Elternhaus auf. Nach der Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München hatte sie ab 1954 unter anderem auch Engagements am Bayerischen Staatsschauspiel und an den Kammerspielen München. Seit 2007 spielt sie eine Hauptrolle in der Fernsehserie Dahoam is dahoam des Bayerischen Rundfunks.





Interessante Beiträge im Bayerischer Rundfunk (BR2)


  • Tagesgespräch (15.12.2017, Fernsehen)

    Zwei Jahre ehrenamtlicher Einsatz:
    Welche Erfahrungen haben Sie als Flüchtlingshelfer gemacht?

    Am 15.12.2017, dem Sternstunden-Tag von Bayern2, wurden interessante Erfahrungsberichte von Asylhelfern gesendet.
    Viele der Erfahrungen, positive, bereichernde, aber auch Probleme und Rückschläge, die das Jahr 2017 bestimmten, können Sie darin hören - manches davon werden Sie auch persönlich erlebt haben.
    Bernhard Rieger, Germering (Internetportal Asylhelfer Bayern) war im "Tagesgespräch" ab 12.05 zu Gast bei Achim Bogdahn
    Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Bereiche.

  • Notizbuch – Freitagsforum (15.12.2017, Radio)

    Flüchtlinge ohne Chancen auf Arbeit und Integration:
    Warum ehrenamtliche Helfer trotzdem weitermachen

    2017 war für viele freiwillige Helfer und Helferinnen von Flüchtlingen kein gutes Jahr. Denn immer weniger Flüchtlinge dürfen eine Arbeit oder Ausbildung antreten. Wie schaffen es die Helfer und Helferinnen trotzdem, motiviert zu bleiben? Darüber diskutiert Jutta Prediger mit ihren Gästen: Petra Nordling aus Vilsbiburg, und Thomas Lechner von der Initiative "Gemeinsam für Menschenrechte und Demokratie". Darüber diskutiert Jutta Prediger mit ihren Gästen Petra Nordling aus Vilsbiburg, die die Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer TV-Sendung mit der Situation in Bayern konfrontiert hat, und Thomas Lechner von der Initiative "Gemeinsam für Menschenrechte und Demokratie".



Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für den Nahen und Mittleren Osten (2017)

Basiswissen Islam: solide Erklärungen der Islamwissenschaft


Eine Vortragsreihe für die breite Bevölkerung: Christen, Atheisten, Buddhisten, Juden, Muslime usw., Handwerker und Akademiker, Bayern und Zugereiste, Schüler und Lehrer.

In Europa glauben heute fast alle, dass ...

...    die Muslime grundsätzlich das Bekenntnis "Es gibt keinen Gott ausser Gott und Mohammed ist sein Prophet" teilen.
...    der Koran der Bibel sehr ähnlich ist.
...    die heutigen Araber aus der Arabischen Halbinsel stammen.
...    der Islam mit Gewalt (oder: mit Mission) verbreitet worden ist.
...    Islamisten besonders gewaltbereit sind.
...    Schleier in der Islamischen Welt nur von Frauen getragen werden.
...    der "Islamische Staat" als religiöse Bewegung entstanden ist.

Aber: alle diese Aussagen sind falsch! Von der Wissenschaft wurden sie nie ernsthaft vertreten: unsere Studierenden lernen das im ersten Studienjahr! Solche weit verbreiteten, aber ganz unsinnigen Grundannahmen führen dazu, dass wir der Islamischen Welt heute meist entweder übertrieben freundlich oder übertrieben unfreundlich entgegentreten. Dabei hat die Islamwissenschaft zu diesen (und vielen anderen) Fragen ein ganz unstrittiges, solides und leicht zugängliches Wissen!

Mit unserer Vortragsreihe wollen wir dazu beitragen, die Islamische Welt so nüchtern zu betrachten und zu bewerten, wie wir dies mit anderen Weltgegenden schon lange tun.

Basiswissen Islam 2017 (8-13):

Die Vorträge finden donnerstags um 19:15 Uhr im Audimax (A030) des Hauptgebäudes der LMU statt;

09.11.2017       Basiswissen Islam 8 - Körper im Visier: Zur Politisierung islamischer Praxis in Europa
Prof. Dr. Schirin Amir-Moazami (Freie Universität Berlin)
16.11.2017 Basiswissen Islam 9 - Die Scharia: Entstehungsgeschichte, Interpretationen und Kontroversen
PD. Dr. Christian Müller (Institut de recherche et d'histoire des textes, Paris)
23.11.2017 Basiswissen Islam 10 - Die Situation der Christen im Orient heute
Prof. Dr. Martin Tamcke (Universität Göttingen)
30.11.2017 Basiswissen Islam 11 - Islam in der Türkei und türkischer Islam
Prof. Dr. Christoph Neumann (LMU, München)
07.12.2017 Basiswissen Islam 12 - Einheit, Vielfalt, Toleranz: Der Umgang mit dem Anderen im Islam
Prof. Dr. Gudrun Krämer (Freie Universität Berlin)
14.12.2017 Basiswissen Islam 13 - Der Koran, Gewalt im Koran - und wie damit umgehen?
Prof. Dr. Andreas Kaplony (LMU, München)





Pilzvergiftung durch Grünen Knollenblätterpilz

Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie e.V. ( Wissenschaft von den Pilzen) warnt nach Todesfällen in den letzten Jahren wieder vor den giftigen "Grünen Knollenblätterpilz", der vor allem von Syrern mit einem anderen Pilz verwechselt wird.
Genauere Information in verschiedenenn Sprachen ( arabisch, deutsch, ennglisch, französisch, kurdisch, persisch russisch, türkisch ) finden Sie in "Warnplakate über Grünen Knollenblätterpilz"




Ein Angebot der Volkshochschule SüdOst und der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V.

Qualifizierung als Kultur-Dolmetscher/in   (Flyer)
(für Menschen mit Migrationshintergrund)


Vorgespräch und Anmeldung

Das individuelle Vorgespräch ist Voraussetzung, um sich zur Qualifizierung anmelden zu können.
Vereinbaren Sie Ihr persönliches Vorgespräch mit den Caritas Mitarbeitern an der

vhs SüdOst
Haidgraben 1c, 85521 Ottobrunn
Telefon 089/442 389 0
für Di, 17.10. nachmittags (Kursnummer 11562)
für Di, 24.10. nachmittags (Kursnummer 11563)

Anschließend können Sie sich direkt zur Qualifizierung anmelden.



Ablauf der Qualifizierung

Die Volkshochschule SüdOst und der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V. bieten einen Qualifizierungskurs für Menschen mit Migrationshintergrund als Kulturdolmetscher/in an. Die Teilnahme am Vorgespräch zur Eignungsfeststellung sowie am Kurs ist Voraussetzung für die Tätigkeit als Kulturdolmetscher/in.
Zeitraum:     Mi., 08.11.2017 - Mi., 20.12.2017
Uhrzeit:    17:00 Uhr - 20:00 Uhr
Dauer:    7 Abende


Aufgaben für Kultur-Dolmetscher/innen:
Kulturkompetentes Dolmetschen / Interkulturelle Vermittlung / Sprachliches und kulturelles Assistieren von Fachkräften / Beratung über Herkunftsländer und -kulturen / Begleitung und Unterstützung von Menschen mit Migrationshintergrund / mehrsprachige Informationsveranstaltungen

Einsatzorte für Kultur-Dolmetscher/innen:
Fachkräfte aus dem Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsbereich können in Krisenfällen und Konfliktsituationen auf die freiwilligen Kulturdolmetscher zurückgreifen.

Kulturdolmetscherinnen und Kulturdolmetscher arbeiten ehrenamtlich und bekommen eine Aufwandsentschädigung sowie eine Fahrt-kostenerstattung. Sie sind über den Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V. versichert. Sie erhalten eine langfristige Begleitung und Supervision



Länderabende


Unsere Reihe "Länderabende" nimmt an insgesamt vier Abenden wichtige Herkunftsstaaten von Flüchtlingen in den Blick, aus denen aktuell oder in der Vergangenheit Flüchtlinge nach Deutschland und Europa gekommen sind.
Der Helferkreis Asyl Ottobrunn/Hohenbrunn und der Deutsch-Islamischen Kulturkreis Ottobrunn (DIKO) e.V. laden gemeinsam mit der vhs SüdOst zu einem informativen, politischen und kulturellen Abend ein.

  • Bosnien-Herzegowina und der Islam in Europa (Flyer)
    Freitag, 28. Oktober 2016
    Wolf-Ferrari-Haus, Ratssaal, Rathausplatz 2, 85521 Ottobrunn
    Beginn: 19:30 Uhr

  • Syrien - ein altes Kulturland im Bürgerkrieg (Flyer)
    Freitag, den 27. Januar 2017
    Wolf-Ferrari-Haus, Ratssaal, Rathausplatz 2, 85521 Ottobrunn
    Beginn: 19:30 Uhr

  • Länderabend: Afghanistan (Flyer)
    Vortrag, Diskussion, kulinarischen Kostproben
    Freitag, 31. März 2017, 19:30 - 21:30 Uhr
    Wolf-Ferrari-Haus, Ratssaal, Rathausplatz 2, 85521 Ottobrunn

  • Flucht aus Afrika (Flyer)
    Vortrag, Diskussion, Musik, kulinarischen Kostproben
    Freitag, 23. Juni 2017, 19:30 - 21:30 Uhr
    Wolf-Ferrari-Haus, Ratssaal, Rathausplatz 2, 85521 Ottobrunn



Gemeinsam ankommen


Muslime und Christen im interreligiösen Dialog
    Sonntag, 19. Februar 2017, 17:00 Uhr
    im „Raum für Begegnung“
    (neues Foyer der Michaelskirche)
    Ganghoferstr. 28, 85521 Ottobrunn

    - Film über die interreligiöse Studienreise nach Sarajewo 2016
    - Anfänge, Gegenwart und Ziele des Dialogs
    - Live-Musik
    - Gespräche bei bosnischen und deutschen Knabbereien
Herzliche Einladung an alle am Dialog Interessierten!.

Veranstalter:
Mathis Steinbauer (Dekan) für die evang. Michaelskirchengemeinde
Mitglieder der kath. Pfarreien Ottobrunns und Hohenbrunns
Husein Durmic für den Deutsch-Islamischen Kulturkreis Ottobrunn.



Die Anhörung (das Interview)


Flüchtlinge, die einen Asylantrag gestellt haben, erhalten vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) eine Einladung zur Anhörung (Interview), in dem sie vor allem die Gründe für die Flucht aus ihrem Herkunftsland erklären sollen. In dieser Einladung (Zustellung per Brief) wird öfters kurzfristig ein Termin gesetzt (z.B. eine Woche ab Datum des Schreibens, wovon evtl. wegen Wochenende nur ein bis zwei Werktage zur Vorbereitung bleiben). Zu diesem Termin muss man unbedingt erscheinen (Fernbleiben nur bei Krankheit mit Attest erlaubt. Andernfalls hat das sehr negative Folgen für das Asylverfahren). Dabei ist wichtig, sich auf die Anhörung gut vorzubereiten. Deshalb raten wir dringend, sich rechtzeitig nach der Asylantragstellung, möglichst vor dem Eintreffen der Einladung zur Anhörung, mit einem Anhörungshelfer zu besprechen.
Zur Unterstützung der Vorbereitung gibt es auch einen Film (Dauer 6 Minuten) in vielen Sprachen (z.B. Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Farsi, Dari, Urdu, Tigrinisch) mit wichtigen Informationen, in dem der Ablauf der Anhörung verständlich auch mit Illustrationen erklärt und ganz konkrete Tipps für die persönliche Vorbereitung gegeben werden.
Der Film kann u.U. auch auf die Geräte, die den Flüchtlingen zur Verfügung stehen, heruntergeladen werden.
Weitere (mehrsprachige) Information und Links finden Sie auf unserer Seite "Information / معلومات" (Für Flüchtlinge) sowie bei „Asyl in Deutschland“



Fluchtursachen made in Europe?

Das BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung läd zu einer Podiumsdiskussion ein:
Fluchtursachen made in Europe?

Ort:         Black Box im Gasteig
Rosenheimer Str. 5
81667 München
Termin:  Montag, 19.12.2016, 19.00 Uhr
Mit:     Bärbel Kofler, Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe
Prof. Dr. Stephan Lessenich, Soziologe LMU München und Autor ("Neben uns die Sintflut")
Francisco J. Marí, Referent Welternährung, Agrarhandel und Meerespolitik, Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst
Dr. Evita Schmieg, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin
Eintritt frei
Wir bitten um Anmeldung per E-Mail (bayernforum@fes.de), per Post oder Fax (089/51 55 52-44).

Gleichzeitig zeigen wir die neue Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung:
"Menschen in Bewegung"
Foyer Glashalle West, Gasteig, 1. OG
Besichtigungszeiten: 16.-22. Dezember 2016, täglich 8:00 Uhr-23:00 Uhr



Sommer-Akademie für Flüchtlinge

Die „Sommer-Akademie für Flüchtlinge“ (Flyer) findet vom 5. – 9. September 2016 im Kolpinghaus München Zentral in der Adolf-Kolping-Straße 1 statt.

Das Pilotprojekt richtet sich gezielt an erwachsene Personen mit Fluchthintergrund aus dem Großraum München. Die Teilnahme der Personen ist unabhängig vom Aufenthaltsstatus. Interessierte können tageweise oder auch die gesamte Woche an der Sommer-Akademie teilnehmen. Ziel der Sommer-Akademie ist es, dass die Gruppe von erwachsenen Flüchtlingen und vor allem deren Alltagsbedürfnisse in den Blick genommen werden. Deshalb steht jeder Tag der Sommer-Akademie unter einem bestimmten Thema: Leben in Deutschland/Mobilität/Arbeiten in Deutschland/Bewerbungstraining/Abschlussfest.




Café International


Café International, Ort der Verständigung und Begegnung
Flüchtlinge und Ottobrunner Bürger treffen sich im Café International
Ort:     EJO - Haus der ev. Jugend Ottobrunn
Gartenstr. 1, 85521 Ottobrunn
    (parallel zur Rosenheimer Landstraße,
zwischen Jahnstraße und Putzbrunnerstraße)
Termin:    Samstags, 15 - 17 Uhr
        23.04.2016
        14.05.2016
        04.06.2016
        16.07.2016
        20.08.2016
Ansprechpartnerin: Ulla Wolf, ev Michaelskirchengemeinde Ottobrunn
Tel.: 0160 966 025 74 (UllaWolf@gmail.com)
Veranstalter: Helferkreis Asyl Ottobrunn/Hohenbrunn



Interkultureller Frauentanz


Interkultureller Frauentanz: Frauen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen, Migrantinnen und Deutsche, tanzen gemeinsam zu Musik aus aller Welt. (Termine: in der Regel jeden 1. und 3. Dienstag im Monat, 18:00 bis 19:00 Uhr)



Gewerbefest in Riemerling-West


Gewerbefest in Riemerling-West   (Programmplan, Veranstaltungsflyer)
Am 4. Juni 2016 wird das dritte Rie-West-Fest stattfinden. Das Fest findet wieder in der Rudolf-Diesel-Straße statt, vom Autohaus Gott bis zum Haus der Johanniter.
Der Helferkreis Asyl Ottobrunn / Hohenbrunn ist dort mit einem Stand vertreten.
Um 13.15 Uhr gibt es, unterstützt vom Helferkreis Asyl Ottobrunn / Hohenbrunn, auf der Bühne auf dem Aktionsplatz:
  • „Glady singt nigerianische Gospel“ und
  • „Mustafa und seine Söhne präsentieren einen syrischen Tanz“


Sind Deutsche zu direkt? Und Araber zu höflich?


ein Film vom WDR ( 4 Minuten ) in Deutsch und Arabisch



Die Caritas München läd herzlich ein


zu einem Infoabend zum Thema "Abschied" bei Rückkehr oder Abschiebung
Zeit:   Mittwoch, 1. Juni 2016 von 18:30 bis 21:00 Uhr
Ort:    Bayerstr. 73, 80335 München
Anmeldung über email: nur@caritasmuenchen.de


Gemeinde Ottobrunn


Die Gemeinde Ottobrunn hat eine Stellenausschreibung mit dem Aufgabengebiet Integration und Soziales veröffentlicht.


Fest der Kulturen


Besuchen Sie unseren Stand beim "Fest der Kulturen" am Sonntag, den 17.April 2016, 13.30 - 18:00 Uhr
DER MARKT DER INITIATIVEN ERÖFFNET UM 13:30 IM NORDFOYER DES WOLF-FERRARI-HAUS.
Das Bühnenprogramm im Wolf-Ferrari-Haus: 14:30 - 18:00 Uhr
15:20 Uhr:
Bühnenprogramm der Helferkreise Asyl Ottobrunn/Hohenbrunn und Neubiberg

Nigerianische Gospels   Gladys Igbinosum (Gesang), Christoph Koscielny (Klavier)
Syrische Volksmusik Abdul Rahman Khalil (Laute), Yazan Alturk (Trommel), Anas Nashouk (Gesang)
Veranstalter: Lokale Agenda 21 Ottobrunn-Neubiberg, zusammen mit der Volkshochschule SüdOst im Landkreis München und dem Deutsch - Islamische Kulturverein (DIKO)



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